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Die Novomatic-Gruppe ist ein global agierender Glücksspielkonzern mit Stammsitz in Gumpoldskirchen (Österreich). und startete mit dem Import von belgischen Flipperautomaten.

Der Konzern betreibt Spielbanken, elektronische Casinos und Sportwettlokale, vermietet Glücksspielgeräte und entwickelt und produziert Spielausstattungen und Spielsysteme. Die Karriere der beiden Unternehmer begann zu dem Zeitpunkt, an dem der Umstieg von elektromechanisch betriebenen Slotmaschinen auf elektronische erfolgte.

Die Unternehmensgruppe beschäftigte im ersten Halbjahr 2017 mehr als 25.000 Mitarbeiter weltweit, davon rund 3.300 in Österreich. Der Umsatz von Novomatic stieg in den ersten sechs Monaten des Jahres 2017 um 11,3 Prozent auf 1.218,7 Mio. Grafs Startkapital damals betrug 50.000 Schilling (3.634 Euro).

Zur Novomatic-Gruppe gehört mit der Admiral Sportwetten Gmb H auch der mit über 200 Standorten filialstärkste Sportwetten-Anbieter Österreichs. Im Jahr 1980 verließ Graf die Firma und rief die Novomatic Automatenhandels Gmb H ins Leben, die sich hauptsächlich mit der Herstellung und dem Vertrieb von Glücksspielautomaten beschäftigen sollte und dies nach einer zwischenzeitlichen Umstrukturierung in eine Aktiengesellschaft auch noch bis heute tut.

Die Novomatic-Gruppe ist in 70 Staaten weltweit tätig und erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2016 einen Umsatz von 2,29 Mrd. Weiters umfasst der Tätigkeitsbereich des Konzerns die Planung und Errichtung schlüsselfertiger Casinos und Casino-Management-Systeme.

Die Aktienmehrheit des Unternehmens liegt auch heute noch in Grafs Händen. Im Winter 2012 wurden Casino-Lizenzen für 6 österreichische Städte (Bregenz, Innsbruck, Salzburg, Graz, Linz und Wien) vom österreichischen Finanzministerium ausgeschrieben. Die Vergabe verlief zugunsten der Casinos-Austria-Gruppe, welche dadurch ihre Konzessionen behalten durfte. Juni 2016 erklärte der Verwaltungsgerichtshof von Niederösterreich, dass die Ausstellung der Automatenkonzession von 2012 an die Novomatic-Tochter Admiral rechtswidrig gewesen sei.

Im Jahr 2010 übernahm die Novomatic-Tochter Astra Games Ltd. Es gab vier andere Bewerber, und obwohl bis zu drei Konzessionen möglich gewesen wären, wurde nur eine Lizenz für das kleine Glücksspiel ausgestellt.

70 % am österreichischen Online-Spiele-Unternehmen Greentube. Der Verwaltungsgerichtshof hob den Bescheid der Konzessionsausstellung nun wegen einer "Verletzung von Verfahrensvorschriften" auf.

Novomatic darf die Automaten aber weiterhin auch ohne die Lizenz in Niederösterreich betreiben, da das Landesglücksspielgesetz in einem Passus besagt, dass Automaten auch nach Wegfall der Konzession bis zu 18 Monate weiter betrieben werden dürfen.

EU-Kommissar Johannes Hahn (ÖVP) war von 19 während seiner Zeit als Wiener Landtagsabgeordneter im Vorstand der Novomatic, der frühere Innenminister Karl Schlögl (SPÖ) war von 20 Mitglied des Aufsichtsrates, Ex-Kanzler Alfred Gusenbauer (SPÖ) beriet das Unternehmen in Südamerika und Osteuropa und war auch Aufsichtsrat der deutschen Tochter Löwen Entertainment.

Die frühere Bundessprecherin der Grünen, Eva Glawischnig, leitet seit März 2018 den Bereich Corporate Responsibility and Sustainibility.

Ende 2017 zog sich die Novomatic-Gruppe aus dem Online-Glücksspiel in Deutschland zurück.